Ein spezieller Dank gilt natürlich Bob, der mit seiner Ruhe und Erfahrung der Mittelpunkt in unserem Team ist. Leider ist jetzt ein Jahr Pause, da die Regattastrecke verbreitert wird nach der Club-WM im Juni. Doch wir kommen wieder.


Jürgen Fröschl

Team Browning Austria

Bei strahlendem Sonnenschein und über 20 Grad konnten wir gut Karpfen und Karauschen fangen. Jeder war zufrieden und nach dem Durchgang besprachen wir die Details. Dabei einigten wir uns schnell wieder auf die Taktik aus dem letzten Jahr und die Futtermischung, die aus einem Teil Big Fish und einem Teil Black Monster bestand, beides Futtersorten aus unserer Browning Range. Zusätzlich dunkelten wir das Ganze noch schwarz ab, was wir auch mit dem Double-Leam machten. Helles Futter und Erde brachte unserer Meinung nach nicht den gewünschten Erfolg. Um die Karpfen noch mehr zu verführen, versetzten wir das Futter noch mit dem Aroma Super Vanilla (Pulver Lockstoff Browning).

In die Anfangsfütterung, bestehend aus 15 bis 20 Kugeln, bestückt mit geschnittene Würmer, toten Maden, Mais und Zuckmücken, fütterten wir ausschließlich mit dem Pole Cup. Entscheidend war der Zeitpunkt, wann wir mit dem Nachfüttern begannen. Nur Double Leam, versetzt mit geschnittenen Würmern, toten Maden und Zuckmücken. Aber wann und wieviel, musste jeder Angler selber entscheiden, abhängig von der Anzahl der Fische am Futterplatz und der Frequenz der Bisse.

Das Training ergab immer wieder, dass kleine Abweichungen von der Taktik und der Einsatz der falschen Köder nicht zum gewünschten Erfolg führen. Ich kann Euch sagen, eine wirklich haarige Fischerei. Doch mit Gewichten von über 20 Kilo bei denen, die alles richtig machten, hatten wir riesiges Vertrauen. Die fischreichen Trainingstage bei herrlichem Wetter waren dann auch schnell vorüber und nach dem Eröffnungsbankett und dem Ziehen der Sektoren startete am Freitagmorgen auch schon der erste Durchgang. Meine Aufgabe als Kapitän, einen der sechs Angler für Freitag aus dem Team zu nehmen, war wirklich nicht einfach. Nach kurzer Absprache mit Bob und der Mannschaft, entschied ich, mich aus dem Team zu nehmen und versuchte mich zunächst als Bankrunner.

Beim Team bedanke ich mich an dieser Stelle für die tolle Zusammenarbeit. Köder, Futter und Erde wurden jeweils von zwei Leuten vorbereitet und somit ging das ganze Unternehmen jeden Morgen leicht von der Hand.

Nach einem sehr schwierigen Angeln für uns, mussten wir 37 Punkte auf dem Wertungsblatt verbuchen. Zwar ein Top Ten Platz, aber zufrieden waren wir nicht. Der zweite Tag musste nochmal eine klare Besserung bringen, sonst würden wir unser Ergebnis aus dem Vorjahr nicht wiederholen können. Günther wurde dann durch mich in der Startaufstellung für den zweiten Tag ersetzt.

Der zweite Wettbewerbstag verging wie im Flug und als mich die Nachricht der sehr guten Sektorplatzierungen meiner Kollegen erreichte, war die Hoffnung groß, in die Top-5 Mannschaften zu rutschen. Zwei spannende Stunden bis zur Siegerehrung vergingen, bis wir endlich die Gewissheit hatten, „JA, wir haben es erneut aufs Podest geschafft.“ Wir waren überaus zufrieden und happy über das Ergebnis bei diesem hochklassigen Starterfeld.

Die Organisation dieses Events ist hervorragend, Tamas Walter und sein Team machen hier wirklich einen guten Job. Danke dafür vom ganzen Team. Auch gilt der Dank an Steyrer Andi, Krippl Wolfgang und Gruber Michael, die uns die komplette Woche unterstützt haben.